Montag, 5. Mai 2008

Reflections

Nach mehr als 9 Monaten in Indien, moechte ich mich heute mal weniger ueber meine Erlebnisse, sondern eher etwas ueber das Land selbst auslassen.

Wie sollte man sich Indien vorstellen, wenn man noch nie da war?
Als ich damals nach Indien gekommen bin, habe ich vor allem an Armut gedacht, wusste aber auch, dass Indien ein Schwellenland ist. Also habe ich es mir einfach gar nicht so sehr vorgestellt sondern einfach gewartet, bis es da war.

Wenn man es sich vorstellen will, sollte man zunaechst eine Unterscheidung in den Mikrokosmos des alltaeglichen Lebens und den Makrokosmos des ganzen Landes machen.
Im taeglichen Leben begegnen einem naemlich immer wunderliche kleine Welten, die mit der Situation des ganzen Landes zunaechst reichlich wenig zu tun haben, dafuer aber faszinierende und scheinbar in sich abgeschlossenen Welten zeigen.
Nehmen wir zum Beispiel den Gurkenschaeler am India Gate:
Was ist das fuer ein Mensch? Vermutlich sieht er so aus wie die Andern (die 10 Meter weiter sitzen). Vielleicht hat er auch von einem Touristen eine alte Sonnenbrille bekommen und traegt sie mit Stolz. Vielleicht hat er auch kaum noch Stolz oder ist ungleucklich, weil er nicht geheiratet hat oder alle seine Kinder gestorben sind. Vielleicht ist er auch jeden Tag ums neue froh, dass er 30 RS verdient hat und die Familie am Abend etwas essen kann (zusammengelegt mit den Betteleinnahmen von Frau und Kindern).
Ich weis es nicht. Aber seine Welt ist auf jeden Fall eine ganze Ecke kleiner und einfacher als die eine Mitteleuropaeers, obwohl er inmitten einer nicht minder komplexen Welt lebt.

Oder dieser Mann hier:
Was macht der wohl so den ganzen Tag? Sicher braucht er mindestens eine Stunde um seine Eierpappen abzuliefern. Dann wird er sich sicher um neue Arbeit bemuehen oder erst mal etwas Paan kauen, um die Anstrengung und Sorgen etwas zu mildern. Ob er wohl je in der Schule war? Kann durchaus sein, dass er die 8. Klasse geschafft hat. Vielleicht ist sein Kind bei mir im Unterricht. Vielleicht sogar in einer staatlichen Schule. Wer weis ....

Abertausende Lebensgeschichten lauern an jeder Straszenecke und man ist ueberfordert sie alle zu erkennen.

Aber wie sieht dann das Land Indien aus?
Mit 1,130 Milliarden Einwohnern ist Indien nach der Volksrepublik China und vor den USA der zweitbevoelkerungsreichste Staat der Erde. Allein der Ballungsraum Mumbai hat mittlerweile ueber 20 Millionen Einwohner und damit eine groeszere Bevoelkerung als ganz Australien. Das Bevoelkerungswachstum liegt bei 1,4 % pro Jahr und 27,6% leben in Staedten. Eine kleine Veranschaulichung der Bevoelkerungsentwicklung, die vor allem durch ansteigende Lebenserwartung gepraegt ist:Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Bild:IndienBevoelkerungsentwicklung.gif


Die Mehrheit der Menschen lebt also auf dem Land als Bauern und Viehzuechter.
Erstaunlich oft gibt es dort Fernseher und vor allem Mobiltelefone wo man doch sonst nicht viel von der schnell wachsenden Wirtschaft des Landes merkt. Es wird oft gewirktschaftet wie vor 100 Jahren. Ochsenkarren sehen nur hie und da mal einen Maehdrescher.

In den schnell wachsenden Staedten hingegen sieht das ganz anderes aus:
Modernste Hochhaeuser, internationale Firmen errichten neue Produktionshallen, Callcenter, ...
Die Universitaeten und Schulen sind voll von hochqualifizierten Leuten, die nicht selten auch im Ausland studieren (was sich immer mehr Familien leisten koennen), man kauft Markenmode zu fast europaeischen Preisen, und und und. Ich habe in Europa noch nie so gigantische Baustellen gesehen wie in Indien. Zum Beispiel in Gurgaon - eine an Delhi angelagerte Kolonie (siehe Bild). Man koennte denken, es wird eine ganze Stadt auf einmal gebaut.

Zweifels ohne werden wir noch sehr viel von Indien hoeren in den naechsten Jahren. Der internationale Einfluss waechst schnell. Und wenn AMD heute noch Fabriken in Indien kauft, dann kann Reliance (ein Telekommunikationskonzern) in 10 Jahren vielleicht die ganze Telecom kaufen (zumindest vom Geld her) oder einfach einen Tochterkonzern in Dtl. aufmachen, bei dem es nur noch die Haelfte kostet.

Aber das Land hat trotz allemdem natuerlich auch seine Probleme. Wer wird Arbeit schaffen fuer die kommenden Generationen, wer die Inflation senken, wer Nahrung beschaffen?! Die Regierung hat zwar Geld und Gewalt, ist aber auch voellig korrupt. Am schwer wiegendsten ist meiner Meinug nach das Resourcenproblem. Vor allem Wasser und Strom ist jetzt schon knapp.
So sah mein Wasserhan heute nachmittag aus - es kommt einfach nichts, wenn man aufdreht. Wenn das mal einen Tag dauert, kann man sich einfach einen Eimer Wasser auf Vorrat ins Bad stellen und gut, aber wenn das mal eine Woche dauert, ist das schon etwas anderes. Die Fluesse sind unvorstellbar dreckig, weil Abwasser fast immer ungereinigt abgefuerht wird. Strom gibt es auch nicht immer - vor allem jetzt im Sommer steigt der Stromverbrauch durch die Klimaanlagen enorm an.

Wie gut haben wir es da eingentlich in Deutschland?!
Sicher - wir haben auch Arbeitslosigkeit und Inflation. Aber wie viele Laender koennen schon von sich behaupten, dass es fuer alle immer genug Strom, Wasser, und Essen gibt; fuer jeden aerztliche Versorgung, Rente, Versicherung und Harz IV gibt (man bedenke: Harz IV ist geschenktes Geld, einfach weil man kein Einkommen hat !!!). Es Recht und Gesetz gibt, welches auch funktioniert und man sich auch im Sommer wohlfuehlen kann, weil es eben nicht 45 Grad im Schatten werden.
Ich denke man kann die Laender an einer Hand abzaehlen*.




So. Das war erst mal ne ganze Menge zum nachdenken. Wer mehr Infos braucht, kann wie immer unter http://de.wikipedia.org/wiki/Indien nachsehen oder sich einfach ein gutes Buch aus der Bibliothek schnappen. Bei mir wird es langsam aber sicher unertraeglich warm. Und fuer alle, denen ich es noch nicht gesagt habe: Am 05.07.2008 fliegt so ein dickes Metallmonster von Delhi nach Paris und vor dort ein befreundetes Metallmonster weiter nach Berlin. Die werde ich mir mal von inne ansehen ;-)


Alle Zahlenangaben von http://de.wikipedia.org/wiki/Indien
* Wer jetzt sagt, dass es aber mehr als 5 sind, der sei sich dessen bewusst, dass man mit einer Hand weiter als bis 5 zaehlen kann ....

Freitag, 4. April 2008

Holi und andere Sauereien

Ostern ist im Gange (ja - Ostern ist nicht mit dem Ostersonntag vorbei!) und doch nicht so der Mittelpunkt meiner Gedanken. Aber von vorn.
Erstmal war am 20., 21., und 22. Holi - ein sehr farbenpraechtiges Fest, das zu den wichtigsten im Hindukalender gehoert (so wie Ostern bei uns). Dabei wird (hauptsaechlich am 22.) richtig heftig mit Farbpulver und Farbpulver in Wasser um sich geworfen. Das ganze macht einen heiden Spasz und sollte unbedingt auch in Deutschland eingefuehrt werden. Aber da sind die meisten Leute in Deutschland vermutlich viel zu verklemmt und reinlich ("OH - die Flecken - das geht doch NIE raus!").

Auf jeden Fall kam ich am 20. mit einigen Beuteln Farbpulver in mein Center und sehr farbenfroh wieder heraus - ebenso alle Kinder und die Lehrerinnen. Wie die Waende wieder sauber gingen oder gar nicht so dreckig wurden wie gedacht, ist mir bis heute ein Raetsel - vermutlich sind die das schon gewoehnt. Am 21. ist dann eigentlich die "offizielle Vorfeier", bei der aber alle frei hatten und wir deshalb in der Schule schon eine pre - pre - Celebration machen mussten, und am 22. ging es dann richtig zur Sache mit Spritzpistolen, Eimern voll gefaerbtem Wasser und jeder Menge Pulver.

Wer sich jetzt fragt was das ganze soll, schaue einfach auf http://de.wikipedia.org/wiki/Holi oder fuer die noch Informationsgierigeren mit etwas Englisch auch auf http://en.wikipedia.org/wiki/Holi .
Farbverkauf an der Strasze

Anwendung
Nach der Anwendung (noch auf gebraeunte Haut von der Insel):
Fuer mich war das Ganze leider recht ruckartig vorbei, als ich mir an einer kaputten Glastuer die Hand aufgeschnitten habe. Dadurch war dann die Osterfeier etwas getruebt, wobei man Ostern hier ja nur in der Kirche findet - Hindus und Moslems feiern kein Ostern (im Gegensatz zu Weihnachten, das die meisten als Anlass zum feiern benutzen). Mittlerweile ist die Hand aber schon wieder auf dem Wege der Besserung - morgen wird's schon ohne Verband gehen und in einer Woche oder zweien sollte alles wieder beim Alten sein, auch was Kraft und Beweglichkeit betrifft. Trotzdem hat die Verletzung meine Gedanken auf sich gezogen - und wenn es an so einfachen Fragen ist wie: "Wie bekomme ich mit einer Hand ein gut zugedrehtes Marmeladenglas auf?" (Wer KREATIVE Loesungen zu bieten hat, kann die ja mal als Kommentar schreiben oder ne mail schicken).


Euch also noch ein frohes Osterfest. Wie ich gehoert habe schneit es in Teilen Dtl.. Hier ist es auch gerade wieder "kalt" geworden. Die "Premonsoom-showers" (also der Regen der vor der Regenzeit kommt) haben die Temperaturen von 30 Grad auf sehr angenehme 25 gedrueckt und nebenbei auch die Stadt gereinigt. Dafuer wird es in den kommenden 3 Monaten vermutlich gar nicht regnen und erbaermlich heisz werden.

Donnerstag, 20. März 2008

Warnung

Wer den Fehler begangen haben sollte, den Kommentar zum letzten Eintrag gelesen zu haben und die netten Links angeklickt hat und dann ohne ein gutes Anti-Virenprogramm mit Windows im Internet surft
(noch mal an alle, die das immernoch nicht mitbekommen haben: Windows+Internet ohne Antivirenprogramm = Schaden+Aerger+neuer Virenherd),
der sollte mal ganz schnell ein Antivirenprogramm installieren (man besten ein professionelles, gekauftes) oder sich bei einem Fachman erkundigen, wie er seinen PC wieder reinigen kann.


Der Kommentar ist jetzt natuerlich geloescht. Aber auch in Zukunft sollte man immer auf der Hut sein und nicht all zu leichtfertig irgend welche Links anklicken (oder einfach auf Linux umsteigen - dann eruebrigen sich solche Probleme).

Mittwoch, 19. März 2008

Restlicher Aufenthalt auf den Andamanen

Nachdem ich jetzt wieder in Delhi bin, moechte ich natuerlich noch berichten, was wir noch auf den Inseln gemacht haben.

Zunaechst sind wir zurueck zur Hauptinsel gefahren, haben uns dort mehrere Museen und Sehenswuerdigkeiten angesehen und sind dann (nach eindringlicher Empfehlung unserer Organisation und von vielen anderen Leuten!!) nach Havelock gefahren - die touristisch am weitesten entwickelte Insel der Inselgruppe (was aber noch nicht viel heiszt) mit den schoensten Straenden.
Laut irgendeinem Magazin (vermutlich ein indisches), ist auf Havelock der "schoenste Strand Asiens", den wir uns natuerlich nicht haben entgehen lassen. Da Prayas auf Havelock gar kein Center hat, blieb uns auch gar nichts anderes uebrig als den ganzen Tag am Strand zu verbringen und uns herrliche Korallen und Fische in (fast) allen erdenklichen Farben anzusehen und den Seeigeln auszuweichen. Das war mal richtig guter Urlaub, wenn auch nicht besonders lange.
Cellular Jail Port Blair:
Ross IslandHavelockDann sind wir nach Calcutta geflogen (mit dem Schiff zu fahren hat nicht geklappt) und haben uns dort noch mehr Sehenswuerdigkeiten angesehen (z.B. den Kali-Tempel, in dem gerade eine Ziege geopfert wurde) und auch drei andere Projekte mit Straszenkindern besucht. Letzteres war noch mal ein sehr guter Input fuer unser eigenens Projekt, weil dort die gleichen Probleme teilweise auf andere Art und Weise geloest werden.
Die Projekte sind beispielsweise viel kleiner als Prayas (nur 50 Kinder), dafuer koennen diese aber viel individueller betreut werden als bei Prayas (ca. 300 Kinder). Und die NGOs helfen sich untereinander, was man in Delhi nicht behaupten kann.
Auszerdem finde ich es bemerkenswert, wie Einzelpersonen es schaffen, ein Projekt aufzubauen, fuer die Finanzierung zu sorgen, die laufende Organisation zu uebernehmen, sich selbst nebenbei zu finanzieren (eben NICHT aus den Spenden fuer das Projekt!) und dann ein wirklich erstaunlich gutes Projekt zu haben, von dem ein Team von 100 Indern nur traeumen kann.
Also ich will ja nicht gegen die Einwohner diese Landes laestern aber manchmal fragt man sich schon, wieso sie bestimmte Sachen einfach nicht auf die Reihe bekommen (zum Beispiel effizientes arbeiten und organisieren) .
St. Paul's Cathedral
Victoria Memorial

Dienstag, 4. März 2008

Little Andaman

Little Andaman (MAP) ist ca. 140 KM suedlich von Port Blair (auf der Hauptinsel) und mit dem Schiff oder dem Hubschrauber zu erreichen.
Dort habe ich mit David die letzten 2 Wochen gearbeitet. Auf Little Andaman gibt es auszer schoener Landschaft mit Strand und Urwald nicht viel - Handy nur in einem komischen Netz, in das man nur mit dem lokalen Mobiltelefon reinkommt, kein Internet, kaum "Stadt", Krokodile, Elefanten und Fische. Touristen gibt es nur sehr wenige.
Diesen Umstaenden entsprechend, ist auch die Arbeit etwas anders als in Delhi. Man hat erst mal wieder damit zu, tun sich an 25 - 35 Grad Celcius zu gewoehnen und an eine krasse Luftfeuchtigkeit (die es in Delhi in der Art nicht gibt), die alles durchweicht und lapprig macht. Die Kinder gehen hier alle ganz normal zur Schule und Paryas macht nur ein Zusatzprogramm mit Uebungen zur Schule und einigen Aktivitaeten, die es in der Schule nicht gibt.
Was man aber noch merkt, ist die Tzunami-Katastrophe von 2003/2004. Der Hafen, an dem wir angekommen sind, lag noch halb in Schutt und einige Gebiete sind nicht mehr bewaldet (bzw. man merkt, dass da nur sehr schnell wachsende Pflanzen stehen). Sehr viele neue Wellblechhuetten und Fischerboote auf denen grosz "World Vision" steht.
Trotzdem kann man da wieder leben und spielen und froh sein, auch wenn ich mir gut vorstellen kann, dass es einige Leute gibt, die gerne etwas naeher am Rest der Welt waeren.

Freitag, 15. Februar 2008

Andaman Islands

Nach einer leicht verspaeteten Zugfahrt war ich also vor ein paar Tagen in Calcutta (bitte keine Rechtschreibstreiks - ich lese hier ueberall unterschiedliche Schreibweisen -sagen wir einfach कल्कुत्ता). Die Stadt hat ein unglaubliches Flair - ganz anders als Delhi oder Mumbai. Zum einen gibt es noch viele Haeuser im Kolonialstil, die mittlerweile herrlich verfallen aussehen und zum anderen hat Calcutta noch "Menschliche Pferde" (Rickshaws die von Menschen gezogen werden) und unzaehlige Kulis, also Leute die schwere Lasten auf ihrem Kopf quer durch die Stadt tragen.
Hier einige Eindruecke:
Victoria MemorialBotanischer GartenLeider hatten wir nur 2 Tage, um uns etwas anzusehen, weil wir die meiste Zeit damit beschaeftigt waren, Tickets fuer das Schiff zu bekommen und dann auf das Schiff zu kommen (wir waren 13:45 am Dock und das Schiff hat ca. 23:00 abgelegt).

Nach einer Farht auf einem sehr ordentlichen Schiff (war auch aus Polen importiert) bin ich also auf den Andaman Islands angekommen.
Unser Schiff:
Hier ist es jetzt immer so zwischen 25 und 35 Grad warm und es gibt schoene Straende und jede Menge Zeit zum Nichtstun - jegliche Arbeit erfolgt hier weit unterhalb des Schneckentempos.
Gestern haben wir schon einen ersten Ausflug von Port Blair gemacht - nach Baratang. Eigentlich wollten wird dort das Prayas-Pojekt besuchen aber als wir dann nach 7h angekommen waren, hat sich herausgestellt, dass es absolut gar nichts zu tun gibt. Aber was solls, immerhin haben wir auf der Busfahrt durch das Reservat zwei Eingeborene gesehen - also wirklich die Art von Mensch, die bis auf die Fahrzeuge, die in Konvois durch ihr Gebiet fahren duerfen, keinen Kontakt zum Rest der Welt haben. Sie haben gelaechelt und gewinkt.

In der Wartezeit zwischendrin, sind wir einfach zum naechsten Strand gefahren und haben gedoest.
Jetzt plane ich mit David erst mal ein paar Tage in Port Blair und hier im Prayas-Center zu arbeiten und dann wollen wir nach Little Andaman fahren um dort die Center zu besuchen.

Montag, 4. Februar 2008

Andaman Islands

Reise, Reise - weit gefehlt! Die Arbeit ruft - und zwar mich ein ganzes Stueckchen von Delhi weg! Auch diesmal werde ich mit einem anderen deutschen Volunteer fahren - mit David. Da Prayas nicht nur in Delhi Center hat, sondern u.a. auch auf den Andaman and Nicobar Islands, bietet es sich einfach an, seinen Arbeitspaltz mal zu verlegen.Mittwoch in aller Frueh planen wir in einen Zug nach Kolkata zu steigen und von dort per Schiff nach Port Blair auf den Andaman Islands zu fahren. Das ganze werden vermutlich um die 2600 KM Luftlinie werden. Vor allem auf das Schiff bin ich SEHR gespannt. Um ehrlich zu, sein hoffe ich, dass uns das Schiff nicht unter den Fueszen wegrostet; ich habe schon einiges Schlechtes darueber gehoert. Dafuer wird die Insel aber vermutlich gut entschaedigen - ich erwarte tropische Temperaturen, Straende, Palmen und ein paar Krokodile.

In Kolkata werden wir vermutlich auch etwas Zeit haben, uns etwas umzuschauen - worauf ich mich auch schon freue.

Wie lange das ganze dauern wird, kann ich nicht so genau sagen - ich weis nur, dass man nicht mehr als 30 Tage auf den Inseln bleiben darf. Aber wie lange das Schiff braucht, wann es kommt und wann wir wieder einen Platz in einem Zug zurueck nach Delhi bekommen (jetzt hatten wir einen Monat vorher gebucht und waren trotzdem auf der Warteliste).

Aber nur ruhig Blut - ein paar Tage mehr oder weniger - was ist das schon. Warum sich selbst Stress machen, wenn man es auch einfach lassen kann?!

PS: fuer weitere Fragen, Sorgen und Noete konsultiere man Psaml 23 ;-)